Eine Koordinationsleiter



…ist ein Trainingsgerät, das heute zum Inventar beinahe jedes sportlichen Trainings gehört.
 
Die Koordinationsleiter kann in den allermeisten Sportarten verwendet werden.
Am wenigsten wegzudenken ist sie natürlich aus dem Fußballtraining – auch bei allen anderen Ballsportarten, dem Hundesport, der Leichtathletik und vielen weiteren Sportarten ist sie fester Bestandteil jedes Trainingsprogramms.
 
Ursprünglich wurde die Koordinationsleiter in den USA für das Football-Training entwickelt, bei dem die Sportler eine sehr dicke Schutzkleidung tragen und dennoch sehr wendig sein müssen, um gut und effektiv spielen zu können.
Da die dabei erworbene Wendigkeit aber für alle Sportarten sehr wertvoll ist, hat sich die Koordinationsleiter auch in Deutschland absolut „etabliert“.
 
Die Arbeit mit einer Koordinationsleiter schult Körperbeherrschung, Koordinationsfähigkeit und die Reaktionsfähigkeit in besonders effektivem Maße.
Zudem wird beim Training die Laufgeschwindigkeit gefördert und die Koordinationsleiter unterstützt den Sportler dabei, durch die gezielte Belastung einzelne Muskeln, wie die Beinmuskulatur aufzubauen.
Abgesehen davon macht ein Training mit der Koordinationsleiter einfach sehr viel Spaß.
 





Wie sieht so eine Koordinationsleiter aus?

 
Wenn man den Begriff „Koordinationsleiter“ hört, vermutet man vielleicht zuerst ein schweres Gerät aus Metall oder Holz, dabei handelt es sich bei der Koordinationsleiter ganz im Gegenteil um ein Gerät, das nicht besonders schwer ist, das sich zusammenfalten lässt und leicht zu transportieren ist. Dennoch ist sie aus sehr robustem Material, das einiger Belastung und Beanspruchung stand halten kann.
 
Es gibt Koordinationsleitern aus Holz, Kunststoff oder auch Metall.
 
Die Länge einer Koordinationsleiter variiert etwa zwischen 2 und 24 Metern, es gibt sie also in kürzeren und längeren Ausführungen, je nachdem, wie lang der Parcours sein soll. Dabei sind die Stufen höhenverstellbar, sodass man die Feldgröße zwischen den einzelnen Stufen selbst einstellen kann. Die Felder sind im Durchschnitt etwa 50 cm lang.
 
Einige Koordinationsleitern verfügen noch über Erdnägel und/oder Saugnäpfen zur Fixierung im Boden bzw. in der Halle.
 

Training mit der Koordinationsleiter

 
Die Leiter wird am Boden der Länge nach ausgelegt und bildet so den Trainingsparcours.
 
Der Parcours wird dann auf verschiedene Arten durchlaufen - es gibt Dutzende von Schrittfolgen für das Training mit der Koordinationsleiter, die einfachste Schrittfolge ist der „Easy run“, bei dem einfach während des Laufens in jeden Freiraum ein Schritt gesetzt wird.
 
Es gibt eine lange Liste an bereits bestehenen Steps – der Fantasie sind jedoch keine Grenzen gesetzt – es können beinahe unendlich viele neue Steps selbst erfunden werden.
 
Im Handel sind zur Anregung und Unterstützung des Trainings mit der Koordinationsleiter auch DVDs, Bücher oder eine Trainingskarthotek erhältlich.
 
 

Na dann…los geht’s…! Viel Spaß beim Training mit der Koordinationsleiter!